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„Was wächst da?" – Unser Gartenprojekt mit Kresse und Sonnenblumen

Samen einpflanzen, täglich gießen, staunen, ernten – im Fröbel-Kindergarten Untergruppenbach haben die Kinder in den vergangenen Wochen hautnah erlebt, wie aus kleinen Körnern echte Pflanzen werden.

Alles begann mit einer besonderen Entdeckung: Die Küche schenkte uns Sonnenblumenkerne, die wir gemeinsam mit den Kindern genauer unter die Lupe nahmen. Bevor die Kerne in die Erde kamen, öffneten wir sie und schauten uns an, wie sie innen aussehen – manche Kinder probierten sie sogar. So konnten alle verstehen, dass aus einem Kern, den man essen kann, trotzdem eine neue Sonnenblume wachsen kann.

Zum Vergleich säten wir gleichzeitig Kresse aus. Die Kinder übernahmen von Anfang an Verantwortung: Sie gossen die Pflanzen jeden Tag und beobachteten gemeinsam, was sich verändert.

Die Kresse überraschte mit beeindruckender Geschwindigkeit – bereits am nächsten Tag zeigten sich erste kleine Sprossen, nach fünf Tagen war sie schon kräftig gewachsen und nach einer Woche konnte geerntet werden. Die Sonnenblumen brauchten etwas länger: Nach etwa sieben Tagen waren erste Blattspitzen zu sehen, nach zwei Wochen hatten viele Pflanzen bereits mehrere Blätter und deutlich dickere Stiele.

Im Morgenkreis betrachteten wir das Kressebeet gemeinsam. Die Kinder durften selbst abschneiden, riechen und probieren. Das Beet stellten wir auf den Tresen beim Frühstück, damit sich alle jederzeit etwas nehmen konnten – ob aufs Brot oder zum Gemüse.

Am Ende nahmen die Kinder ihre kleinen Kressebeetchen mit nach Hause, um die Pflanzen weiter zu beobachten. Die Sonnenblumen wuchsen derweil so kräftig, dass wir sie in größere Kisten und Töpfe umpflanzen mussten. Unser nächstes Ziel: die Sonnenblumen in den Garten stellen, damit die Kinder ihr weiteres Wachstum auch draußen verfolgen können.